Barry’s worth a visit?

What It’s Like to Train in Barry’s Red Room

Barry’s is all about intensity — dark lights, loud music, and a group atmosphere that pushes you. The motivation in the Red Room is real: the energy is high, the exercises are well-chosen and generally safe even at a fast pace, and the instructors keep the flow and timing tight.

But it’s not without downsides. The fast switches between the exercises can feel stressful and there is no time for corrections. Instructions aren’t always easy to understand because with the treadmill and the floor there are two programs going on at the same time. If you need guidance or a calmer training environment, it may feel overwhelming.

Bottom line: If you enjoy high-energy workouts and like to push yourself and don’t mind the stress — even after a long workday — Barry’s offers a powerful way to do exactly that. If not, the Red Room might be more stress than motivation.

Challenge Barcelona

Zwei Mitteldistanzen in 8 Tagen

Nach meinen Langdistanzen im März und Mai hätte ich gerne meine Saison mit einem weiteren Ironman im Herbst abgeschlossen. Auf dem Rennkalender für uns Profis standen noch Wales, Chattanooga, Arizona, Cozumel und Australien. Ersteres schloss ich aus, da ich kalt und nass nicht mag. Den Rest aufgrund der langen Reise. Als ich entdeckte, dass Challenge zwei Rennen in Spanien an aufeinanderfolgenden Wochenenden organisierte, schien mir das die perfekte Herausforderung. Mallorca war wie bereits im Vorjahr ein traumhaftes Rennen mit viel Sonne. Das Meer war warm und ruhig, die Radstrecke mit vielen Kurven genau mein Ding und der coupierte Lauf mit vielen Zuschauern zwar streng, aber kurzweilig. Im Vergleich zum letzten Jahr war ich elf Minuten schneller, was mich natürlich motivierte in Barcelona auch ein gutes Rennen zu zeigen. Dort zeigte sich das Wetter etwas anders. Das Meer war deutlich kälter und welliger. Auf der flachen Radstrecke regnete und windete es. Pünktlich auf den Lauf kam aber die Sonne und heizte uns ein. Ich wusste, dass das zweite Rennen härter werden würde. Mit diesen Bedingungen sowieso. Genau dieses Wissen half mir ruhig, konzentriert und stark zu racen. So konnte ich auf der Schwimm- und Radstrecke sehr ähnliche Leistungen erbringen wie in der Vorwoche. Beim Laufen hatte ich zwar noch viel Energie, aber die Beine waren etwas weniger geschmeidig als auf Mallorca. Ob dies an muskulärer Restmüdigkeit oder der Kälte beim Radfahren lag ist schwierig zu sagen. Mental musste ich diesen Halbmarathon deutlich mehr Arbeit leisten. Mit einer fast identischen Zielzeit bin ich zufrieden. Für mich also ein gelungenes Projekt. Eine Woche mehr Erholungszeit zwischen zwei Mitteldistanzen würde aber sicher nicht Schaden;-) in diesem Sinne: happy off-season.

Hyrox – Fitnesschallenge, Wettkampf und ein bisschen Chaos

Hyrox ist der neue Hype in der Fitnesswelt – ein Mix aus Ausdauer, Kraft und jeder Menge Adrenalin. Das Format kombiniert 8 x 1 km Laufen mit funktionellen Workouts wie Ski Erg, Schlitten stossen und ziehen, Rudern, Burpee Broad Jumps, Rudern, Farmers Carry, Sandbag Lunges und Wall Balls. Klingt verrückt? Ist es auch – aber genau das macht den Reiz aus. Auch ich wollte dies einmal ausprobieren und startet deshalb in der Kategorie Doubles mit einem Partner. Dabei wird die Laufstrecke immer gemeinsam absolviert während die funktionellen Workouts untereinander aufgeteilt werden.

Wer schon einmal bei einem Hyrox-Event war, kennt die besondere Atmosphäre: Musik, gute Stimmung, sportliche Leistungen, laute Anfeuerungsrufe – und ein Hauch von Chaos. Zwischen den Disziplinen herrscht Trubel und den Leistungsoutput gilt es zu kontrollieren und genau das macht es so sympathisch. Es ist ein sportliches Abenteuer, bei dem man vor allem gegen sich selbst antritt. Auch uns verlangte der Event einiges ab und ein Spaziergang ist es definitiv nicht. Eine gute Selbsteinschätzung sowie ein sinnvolles Pacing sind entsprechend wichtig.

Hyrox spricht alle an, die Lust auf eine echte Challenge haben – egal ob Laufbegeisterte, Fitnessstudio-Fans oder einfach Personen die eine sportliche Herausforderung suchen. Es braucht keine spezielle Technik oder teure Ausrüstung, nur den Willen, sich durchzubeissen. Auch wir erreichten das Ziel nach entsprechender Arbeit müde aber glücklich.

Noch steckt der Sport in den Kinderschuhen, und bis sich Hyrox als professioneller Wettkampf etabliert, wird es wohl noch eine Weile dauern. Doch muss dies überhaupt sein? Auch aktuell bietet ein Hyrox einen tollen Event um sich selbst zu fordern. Der Muskelkater ebbt wieder ab und die tollen Erinnerungen bleiben 🙂

Möchtest auch du dich auf einen Hyrox-Event vorbereiten oder sehnst dich (wieder einmal) nach einer sportlichen Herausforderung? Gerne unterstützen wir dich z.b. beim Bestimmen deiner Trainingsbereiche mit einer Diagnostik oder mit einem Coaching nach deinen Vorstellungen mit einer grossen Portion Performance & Joy.

Der Rost ist weg

Bei idealen Bedingungen startet Patrick spontan über die Sprint-Distanz am Uster Triathlon. Die Techniktraining Swim mit den Kunden sowie das regelmässige Krafttraining mit den Firmenkunden scheinen zu helfen und auch ohne spezifisches Schwimmtraining schaute eine respektable Zeit heraus. Die flache Strecke um den See ist zwar nicht gerade ideal für das (Berg-)Rennrad aber gleichwohl ein Genuss. Nach dem schnellen zweiten Wechsel ging es auf die Laufstrecke, wobei sich das fehlende spezifische Training dann doch bemerkbar machte. Fazit: Eine seriöse Vorbereitung wie es unsere Athleten betreiben wären definitiv besser und angenehmer. Gleichwohl ein toller Event 🙂

Alpe d’Huez Triathlon L

Wer kennt sie nicht, die berühmte Steigung nach Alpe d’Huez? Einmal selbst die mystischen 21 Kehren hoch zu radeln sollte man erlebt haben. Am liebsten natürlich innerhalb eines Triathlon;-) 2015 hatte ich dies auf der Kurzdistanz getan. Seither hat es mich immer gereizt die längere Distanz in Angriff zu nehmen.

Die 2.2km Schwimmen im klaren, kühlen (16°C) Stausee vergingen schnell. Ebenso die ersten 25km leicht bergab auf dem Rad. Dann folgte die erste von drei Steigungen, die je 14-15km lang waren. Nicht zu steil und im Schatten ging es zügig hoch. Es folgte eine kurvenreiche Abfahrt die direkt in die nächste kurze Gegensteigung führte. Bis zur zweiten langen Steigung (und einen guten Teil dieser) konnte ich viel in der Aeroposition fahren. Auf der letzten Abfahrt des Tages, sah ich leider einige gestürzte Athleten. Ich fuhr selber dann etwas langsamer runter als geplant. Zum Schluss endlich der Anstieg nach Alpe d’Huez mit einer tollen Fanzone in Huez, die mir nochmals Energie für die letzten 6km der 120km Radstrecke (mit 3200 HM) gab. Auf der 19km langen Laufstrecke (mit gut 300HM) galt es erst Mal wieder Kraft in den Beinen zu finden. Nach 3-4km hatte ich trotz coupierter Strecke auf wechselndem Untergrund meinen Rhythmus gefunden und konnte noch ein paar Plätze gut machen. Nach dem Schwimmen noch an 18. Stelle, lag ich nach der Radstrecke auf Platz 15 und lief die 7. schnellste Laufzeit. Somit beendete ich das Rennen auf Rang 12 (von 23 gestarteten Profifrauen). Wer ein hartes Rennen auf wunderschönen Strecken mit toller Stimmung sucht, wird in Alpe d’Huez fündig.

UCI Grand Fondo World Series Villars Suisse

Schon etwas länger liebäugelte ich mit einem Start bei einem Radrennen. Das UCI Grand Fondo World Series in Villars schien dafür super: Nach dem Start geht es direkt den 7,4km langen Col de la Croix hoch und Positionskämpfe im Feld um die besten Plätze für den Windschatten entfallen. Mit diesem Argument konnte ich auch Fabian überzeugen und wir starteten gemeinsam ins Abenteuer. Wir liessen uns von der Anfangseuphorie nicht zu stark beeinflussen und wählten ein solides Tempo ohne zu überpacen. Die Strecke ist wunderschön und knackige Anstiege wechseln sich mit schnellen Abfahrten ab. In der Fläche half man sich gegenseitig aus und die vielen Streckenposten und Helfer sorgten für super Bedingungen. Alle litten unter der Hitze und auch wir hatten zu kämpfen. Wir konnten unsere pace jedoch durchziehen und erreichten nach 150km und 3800 Höhenmetern nach knapp 7 Stunden im Sattel das Ziel. 🥳

Fazit: ein sehr tolles Rennen mit super Organisation, harte und schöne Strecke und einem starken, tollen Feld.

Tipp: Zu zweit macht es doppelt Spass 😃

Tipp #2: Einige Radkilometer in der Vorbereitung können nicht schaden. Da das Rennen sehr früh in der Saison ist, eignet sich ein Trainingscamp wie z.b. unser Trainingscamp Spanien Ende Februar 😉

Patrick Reindl

Wir gratulieren Patrick und Sabine ganz herzlich zur Hochzeit! Wer Patrick nun in den Ranglisten aufstöbern möchte, sollte dies ab sofort mit dem Name Patrick Reindl versuchen.