Viele glückliche finisher!

Unsere Athlet*innen haben fleissig finisher Medaillen gesammelt.

Am Ironman Thun haben die Routiniers Paul (9:58:03) und Thomas (9:49:38) ihre Stärken gezeigt und mit Freude gefinished. Kathrin hat ihren ersten Ironman ebenfalls mit Bravour gemeistert (11:51:47) und die Ziellinie glücklich überquert. Einen schwierigen Tag erwischte Nina: nach neuer Bestzeit beim Schwimmen musste sie leider aufgrund starker Übelkeit beim Laufen abbrechen.

In Roth durfte Roger seine erste Langdistanz feiern. Nach 13:08h lief er mit Gänsehaut im legendären Stadion über die Ziellinie.

Rolf hat sich erneut einem ultra Radrennen gestellt. Mit 550km und 4100 HM ging es von Eschwege nach Garmisch-Partenkirchen. Für ihn ein Testrennen für die anstehende Tortour (1000km) im August. In 21:41h konnte er sich den zweiten Platz in der Kategorie «solo supported m» sichern.

Kari holte sich beim Zermatt Marathon mit einer tollen Leistung das «Stängeli» mit dem 10-ten finish in den letzten 10 Jahren!

Wir gratulieren allen zu diesen starken Leistungen!

Alle 6 Major Marathons gefinished!

Am Samstag 26. April durfte Priska ihre wohlverdiente Major Medaille entgegen nehmen. Begonnen hat ihr Projekt im November 2022 in New York. Damals lief sie 5:51:43h. Im September 2023 konnte sie diese Zeit in Berlin auf 4:52:46h senken. Den dritten Major lief sie dann im März 2024 in Tokyo mit einer persönlichen Bestzeit von 4:32:33h. Im Oktober ging es nach Chicago wo sie mit 4:37:37h ähnlich schnell war. Im April 2025 folgte der Bostonmarathon in 4:34:46h. London war als sechster Marathon somit der noch fehlende für die begehrte Six Star Medaille. Nach 4:52:51h erwartete sie diese im Ziel. Wir gratulieren herzlich zu dieser herausragenden Leistung und freuen uns auf deine weiteren Marathons!

Fordernder Saisonauftakt in Südafrika

Paul hat sich mit dem Ironman Südafrika ein frühes Saisonziel gesetzt. Nach einem sehr gelungenen Trainingsblock ist er gut vorbereitet nach Port Elizabeth gereist. Das Schwimmen war wie dort üblich fordernd. Dank einer fokussierten Leistung konnte Paul sich im Mittelfeld seiner Altersklasse positionieren. Auf dem Rad machte er schnell Plätze gut und arbeitete sich ins vordere Viertel vor. Alles schien wie am Schnürchen zu laufen. Auf der letzten Radrunde (60km) zeigte sich auf dem tracker, dass er wieder Zeit einbüsste. Wie ich später erfahren sollte, hatte ein Rechenfehler zu einer zu hohen Kohlenhydrateinnahme auf den ersten zwei Runden geführt. Leider bedeutete dies dann auch, dass er seine gewohnt starke Laufleistung nicht abrufen konnte. Aufgeben war aber keine Option und er hat sich trotz Übelkeit und Erbrechen ins Ziel gekämpft. Auch wenn die Endzeit nicht wie gewünscht ausgefallen ist verdient diese Leistung grossen Respekt!

Starker Formtest am Zürich Marathon und Halbmarathon

Der Zürich Marathon Anfang April bot mit Marathon, Halbmarathon und 10 km die ideale Gelegenheit für einen ersten Formtest der Saison. Auch mehrere Performance-&-Joy-Athlet:innen nutzten die Chance, ihren Trainingsstand unter Wettkampfbedingungen zu testen.

Da der Halbmarathon früh ausgebucht war, stellte sich Marc der Marathondistanz und lief in 3:08:24 zu einer starken neuen persönlichen Bestzeit – auch wenn auf den letzten Kilometern die Kräfte etwas nachliessen.

Über die Halbmarathondistanz waren fünf Performance-&-Joy-Athlet:innen am Start: Coach Patrick kämpfte sich nach überstandener Krankheit in 1:35:31 ins Ziel. Kathrin und Stephan absolvierten das Rennen aus dem Training heraus und bestätigten ihre gute Form mit starken 1:35:38. Julia verpasste ihre persönliche Bestzeit in 1:46:34 nur knapp, darf aber mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. Sabine zeigte trotz nicht idealer Vorbereitung grossen Kampfgeist und belohnte sich mit einer neuen PB von 1:58:35. Auch Raissa nutzte den Halbmarathon als Leistungstest aus dem Training und meisterte diesen in 2:13:27 mit Bravour.

Herzliche Gratulation an alle Athlet:innen zu diesen starken Leistungen und dem gelungenen Saisonauftakt!

Podest Kroatien

Frauenpower auf Hawaii und in Kroatien

Marion durfte an der diesjährigen Ironman WM auf Hawaii an den Start gehen. Nach einem erfolgreichen Trainingsblock ohne Zwischenfälle war sie gut vorbereitet. Die Insel machte ihrem Ruf an Renntag mit sehr anspruchsvollen Bedingungen alle Ehre. Trotz dem welligen Schwimmen brauchte Marion gut 5min weniger lang als noch vor 2 Jahren. Gegen Ende der Radstrecke begann die hohe Luftfeuchtigkeit ihr zu schaffen zu machen und so wurde der Marathon zum Härtetest. Mit ihrem starken Willen lief Marion dennoch unter 12h ins Ziel ein.

Am 70.3 in Kroatien durften Brigitta und Jana sich über ihre starken Leistungen freuen. Brigitta legte nach dem Schwimmen eine Aufholjagd hin. Sie arbeitete sich an die dritte Position nach der Radstrecke  vor und konnte ihre Laufstärke nutzen um sich den 2. Rang in ihrer AK zu sichern. Jana durfte zwar nicht aufs Podest steigen, hat sich ihrerseits dank einer schnellen Zeit aber einen slot für die 70.3 WM in Nizza geholt. Mit dem neuen Qualifikationssystem werden die Endzeiten nach Geschlecht und Alter «korrigiert» und somit in dichteren Altersklassen gute Leistungen belohnt.

Wir gratulieren unseren Powerfrauen zu ihren Erfolgen und wünschen eine erholsame off-season. Perform & enjoy;-)

Der Inferno Triathlon – ein Kampf gegen Höhenmeter und Naturgewalten

Der Inferno Triathlon mit seinen 5’500 Höhenmetern macht seinem Namen alle Ehre: ein wahrlich infernales Erlebnis in den Schweizer Alpen. So atemberaubend die Kulisse ist, so erbarmungslos kann der Wettkampf sein. Am vergangenen Wochenende stellten sich Kathrin, Martin und Timmy dieser einzigartigen Herausforderung.

Der Tag begann verheissungsvoll: Nach starken Schwimmleistungen war die erste Disziplin schnell gemeistert. Auf dem Rennrad warteten bereits die nächsten Strapazen. Unter brennender Sonne und teilweise von starken Magenkrämpfen geplagt, meisterten unsere Athlet:innen die fordernden Anstiege über Beatenberg und die Grosse Scheidegg bis nach Grindelwald. Mit dem Mountainbike ging es weiter über die Kleine Scheidegg hinunter nach Stechelberg, bevor der abschliessende Berglauf in Richtung Schilthorn begann.

Doch die Natur hatte das letzte Wort: Ein heftiges Gewitter am Berg zwang die Organisatoren, das Rennen vorzeitig abzubrechen. Das Ziel wurde weiter unten verlegt – doch die herausragenden Leistungen von Kathrin, Timmy und Martin schmälert dies in keiner Weise. Im Gegenteil: Unter solch extremen Bedingungen durchzuhalten, verdient höchsten Respekt.

Herzliche Gratulation zu dieser infernalen Leistung – ihr dürft mehr als stolz auf euch sein!

„Anything is possible“ – und Marion ist der beste Beweis dafür

Es ist das ikonische Motto des Ironman – „Anything is possible“. Und selten hat es besser gepasst als bei der Geschichte von Marion.

Ihr Weg zum Ironman Frankfurt verlief vielversprechend: starkes Training, stetiger Fortschritt, die Formkurve zeigte steil nach oben. Die Vorfreude war riesig – eine Top-Platzierung und vielleicht sogar der heiss begehrte Slot für die Weltmeisterschaft auf Hawaii standen in Aussicht.

Doch dann kam alles anders. Drei Wochen vor dem Rennen – ein unglücklicher Radsturz, Ellbogenbruch. Die Träume? Erst einmal zerplatzt.

Die meisten hätten an diesem Punkt die Saison abgeschrieben. Marion nicht. Gemeinsam richteten wir den Blick nach vorn. Fokus: Heilung. Hoffnung: ungebrochen. Und tatsächlich – sie kehrte mit unglaublicher Willenskraft ins Training zurück, schneller als irgendjemand für möglich gehalten hätte.

Frankfurt musste sie schweren Herzens auslassen – doch sie hatte noch nicht abgeschlossen. Kurz entschlossen meldete sie sich für den Ironman Vitoria-Gasteiz an. Ohne Druck, mit realistischem Blick auf die Situation. Sie wusste: Es könnte alles passieren. Auch ein DNF.

Doch dann kam ihr Tag: Mit Mut, Entschlossenheit und einem Kämpferherz finishte Marion in beeindruckenden 10:45 Stunden – und holte sich damit nicht nur den 3. Platz in ihrer Altersklasse, sondern auch den Slot für Kona.

Ein Comeback wie aus dem Bilderbuch – und der lebende Beweis dafür, dass Träume manchmal Umwege nehmen, bevor sie wahr werden. Herzlichen Glückwunsch, Marion!

Flavio’s DECA continous Abenteuer in Colmar

Flavio beim DECA in Colmar: Der Kuchen ist gebacken – nur die Kirsche fehlt (noch)

Sechs Jahre Vorbereitung, unzählige Trainingsstunden und mentale Arbeit führten zu diesem Moment: dem Start beim DECA Continuous Triathlon in Colmar – 38 km Schwimmen, 1’800 km Radfahren, 422 km Laufen. Eine zehnfache Ironman-Distanz, nonstop.

Schwimmen

Das Schwimmen war eine besondere Erfahrung. Die ersten 20 km vergingen überraschend leicht, ich fand rasch meinen Rhythmus. Dann folgten 10 sehr harte Kilometer – rückblickend die anspruchsvollsten des ganzen Rennens. Ab Kilometer 30 lief es wieder runder. Mit einem Schnitt von 2:05 min/100 m bin ich zufrieden.

Radfahren

Die technisch fordernde, landschaftlich wunderschöne Radstrecke mit über 5’500 Höhenmetern verging fast wie im Flug. Ich blieb konstant fokussiert, mental stabil – keine Krise, kein Tief. Das Radfahren wurde zum echten Genuss. Als Dritter wechselte ich hochmotiviert auf die Laufstrecke.

Laufen

Nach drei Marathons begann mein Bein stark anzuschwellen – erst schleichend, dann spürbar zunehmend. Bei Kilometer 232 der Verdacht: Thrombose. Im Spital die Diagnose: ein akuter Infekt (Erysipel). Ich hoffte weiter – doch bei verbleibenden 190 km und anhaltender Schwellung war klar: Die Gesundheit geht vor. Das DNF war schmerzhaft, aber richtig.

Es fällt schwer, wenn Körper und Kopf noch wollen – aber die Mechanik streikt.

Fazit

Die Ultra-Familie war ein riesiger Rückhalt – hier zählt das Ankommen mehr als jede Platzierung. Das DNF tut weh, doch die klare Diagnose hilft, es zu akzeptieren.

Der Kuchen ist gebacken – nur die Kirsche fehlt (noch). Und die kann man sich immer noch holen.

Ein herzliches Dankeschön an meine Partner WOO, Menzli Sport und vor allem an meine Trainerin Jamie Besse von Performance & Joy für jahrelange Unterstützung und Motivation. Jetzt heisst es: Fokus neu setzen – und weitermachen.

Danke auch an Sascha Streule, meinen Chef-Supporter vor Ort. Seine Ruhe, sein Überblick und sein Einsatz waren unbezahlbar – er hat den Weg geebnet, damit ich mich voll auf die Leistung konzentrieren konnte.

Das beigefügte Foto symbolisiert unsere Zusammenarbeit: der Moment des Ausstiegs nach 38 km Schwimmen.

Ereignisreiches Wettkampf-Wochenende einiger P&J Athlet:innen

Das erste Juliwochenende bietet viele Wettkampfmöglichkeiten. Einige unserer Athletinnen und Athleten durften tolle Rennen erleben:

Ein Highlight war sicher Debby’s erster Triathlon. In Sempach hat sie diesen erfolgreich gefinisht und freut sich bereits auf längere Distanzen. Auf dem Weg zur Mitteldistanz steht als nächstes ein olympischer Triathlon an.

Julia war am Engadin Radmarathon auf der «kurzen» Distanz unterwegs. Sie ist die 97km Runde via Ofenpass – Livigno und Bernina mit fast 30km/h im Schnitt gefahren. Ein starker Formtest auf dem Weg zum Alpe d’Huez Triathlon!

Eindrücklich ist auch Dominik’s Radrennen «The Ultimates». Er hat am vergangenen Wochenende in der Westschweiz eine Strecke von 344km mit rund 8000 Höhenmetern bewältigt.

Zwei super Resultate konnten sich Paul & Thomas am Challenge Roth sichern. Die Triathlonparty des Jahres begann mit einem Schwimmen ohne Neopren. Es folgte die leicht angepasste Radstrecke mit dem legendären Solarerberg. Der abschliessende Marathon begann mit heissen Temperaturen, bevor einige Wolken das Laufen später etwas angenehmer machten. Die beiden sind je nach 9.5h mit starken Zeiten im laut applaudierenden Stadion eingelaufen.

Wir sind stolz auf diese super Leistungen, die getreu unserem Motto mit Freude erbracht wurden 😃

La Reine – strictly female cycling

Das La Reine ist ein Radevent nur für Frauen. Gemäss eigenen Angaben wird dabei die Freude am Rennrad auf  traumhaften Strecken, in gepflegtem Ambiente und mit viel Socialising zelebriert. Auch einige Performance & Joy Athletinnen stellten sich der Herausforderung und meisterten die Grann Fondo Strecke mit 140km und rund 3000 Höhenmetern. Fazit: Ein gelungener Cyclingevent nur für Frauen mit toller Stimmung bei dem nicht die Leistung im Vordergrund steht sondern das gemeinsame Erlebnis.