Alpe d’Huez Triathlon L
Wer kennt sie nicht, die berühmte Steigung nach Alpe d’Huez? Einmal selbst die mystischen 21 Kehren hoch zu radeln sollte man erlebt haben. Am liebsten natürlich innerhalb eines Triathlon;-) 2015 hatte ich dies auf der Kurzdistanz getan. Seither hat es mich immer gereizt die längere Distanz in Angriff zu nehmen.
Die 2.2km Schwimmen im klaren, kühlen (16°C) Stausee vergingen schnell. Ebenso die ersten 25km leicht bergab auf dem Rad. Dann folgte die erste von drei Steigungen, die je 14-15km lang waren. Nicht zu steil und im Schatten ging es zügig hoch. Es folgte eine kurvenreiche Abfahrt die direkt in die nächste kurze Gegensteigung führte. Bis zur zweiten langen Steigung (und einen guten Teil dieser) konnte ich viel in der Aeroposition fahren. Auf der letzten Abfahrt des Tages, sah ich leider einige gestürzte Athleten. Ich fuhr selber dann etwas langsamer runter als geplant. Zum Schluss endlich der Anstieg nach Alpe d’Huez mit einer tollen Fanzone in Huez, die mir nochmals Energie für die letzten 6km der 120km Radstrecke (mit 3200 HM) gab. Auf der 19km langen Laufstrecke (mit gut 300HM) galt es erst Mal wieder Kraft in den Beinen zu finden. Nach 3-4km hatte ich trotz coupierter Strecke auf wechselndem Untergrund meinen Rhythmus gefunden und konnte noch ein paar Plätze gut machen. Nach dem Schwimmen noch an 18. Stelle, lag ich nach der Radstrecke auf Platz 15 und lief die 7. schnellste Laufzeit. Somit beendete ich das Rennen auf Rang 12 (von 23 gestarteten Profifrauen). Wer ein hartes Rennen auf wunderschönen Strecken mit toller Stimmung sucht, wird in Alpe d’Huez fündig.





